Simple line drawing of a snail with a coiled shell and extended body.

Neues und aktuelle Projekte

Aktuelles

01

Peter Volgsperger

Wie können Kunst, Architektur und Lebensraum wieder stärker zusammengedacht werden?

TRY-Stiftungsgründer Christoph Karrasch besuchte den Bildhauer Peter Volgsperger, der Skulptur weit über das klassische Objekt hinaus denkt. Seine organische Formensprache überträgt er auch auf Architektur und Räume – bis hin zu Gebäuden, die selbst wie begehbare Skulpturen wirken.

Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie Kunst, Handwerk, Architektur und gesellschaftliches Lebenzusammenfinden können – und welche Rolle kreative Gestaltung dabei spielen kann, Orte mit einer ganz eigenen Qualität und Identität entstehen zu lassen.

Mehr über Peter Volgspergers Arbeit:
BR Abendschau – „Architektur & Lebensgefühl: Ein Bildhauer und seine Häuser“

02

Klimakunst „Running System“

Wie kann Kunst sichtbar machen, was sich schleichend und oft kaum wahrnehmbar verändert?

Mit seinem Objekt „Running System“ setzt sich der Künstler Helmut Mühlbacher mit der fortschreitenden Klimaerwärmung auseinander. Gemeinsam mit Schüler des AKG Traunstein soll das Kunstwerk an einem privaten Gebäude am Traunsteiner Stadtpark dauerhaft installiert und weiterentwickelt werden.

Dabei soll das Werk nicht nur auf den Status quo aufmerksam machen, sondern Veränderung über die Zeit sichtbar werden lassen. Die Schüler werden Teil des Prozesses und setzen sich über die künstlerische Arbeit unmittelbar mit Klimawandel, Verantwortung und ihrer eigenen Zukunft auseinander.

So entsteht ein langfristiges Projekt an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und Klimabewusstsein – mitten im öffentlichen Leben der Stadt.

03

Impulse aus Vorarlberg: CampusVäre und Lehm Ton Erde

Wie entstehen Orte, an denen neue Ideen nicht nur gedacht, sondern gemeinsam ausprobiert und umgesetzt werden?

Bei einem Besuch der CampusVäre in Dornbirn ging es um die Transformation bestehender Räume und neue Formen der Zusammenarbeit. Besonders inspirierend: wie sich mit einem guten Auge, kreativen Ideen und einem konsequent zirkulären Umgang mit vorhandenen Materialien auch ohne große Budgets Orte mit hoher gestalterischer Qualität und eigener Identität schaffen lassen. Bestehendes wird nicht einfach ersetzt, sondern neu gedacht, weiterverwendet und in einen neuen Zusammenhang gebracht.

Die CampusVäre mit Mag. Bettina Steindl zeigt damit sehr praktisch, dass nachhaltige Transformation nicht zwangsläufig teuer oder aufwendig sein muss. Oft liegt das Potenzial bereits im Bestand – entscheidend ist, es zu erkennen und kreativ zu nutzen.

Eine weitere Station führte zum Büro von Lehm Ton Erde, dem von Lehmbau-Pionier Martin Rauch gegründeten Unternehmen. Seit Jahrzehnten verbindet Lehm Ton Erde traditionelles Wissen rund um den Baustoff Erde mit zeitgemäßer Architektur, Gestaltung und modernen Fertigungsmethoden.

Zwei Stationen mit einem gemeinsamen Gedanken: Gute Gestaltung braucht nicht immer mehr Ressourcen – sondern einen bewussteren Umgang mit dem, was bereits da ist.

Mehr erfahren:
CampusVäre – Creative Institute Vorarlberg

Lehm Ton Erde

Close-up of a dark, textured surface with faint smudges and irregular patterns.

Projekte

A vintage three-wheeled camper van with a blue and white exterior parked outside a wooden garage. The van has a graphic of a bearded man with sunglasses and the text "O is easy" on its side. The van's sliding door is open, revealing a fold-out blue table and wooden cabinetry inside.
A colorful artwork composed of numerous vertical stripes in shades of blue, yellow, and red displayed on a wall. The upper portion of the image shows a grey informational panel with temperature data and a timeline, including labels in German.
Illustration of a whole nutmeg seed, showing its oval shape with a pointed tip.

Finden sie hier die aktuellen Projekte

Thomas Poschauko

„Die Try Projekte sind erfrischend anders für Coaches und Teilnehmer. Die Vernetzung mit Unternehmen und Bildungsinstitutionen erfolgt spielerisch mit enormen unternehmerischen nutzen.“

Mathias Lang

„Die Vielschichtigkeit der Projekte hat mir geholfen, mich auszuprobieren und meine Leidenschaft zu finden. Ohne TRY würde ich vermutlich heute nicht Architektur studieren. Besonders freut mich, dass mir TRY auch heute noch bei Entscheidungen zur Seite steht und mich durch das Netzwerk unterstützt.“